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Vier Tage Klang, Konzentration und Zusammenhalt – die Michelsenphonics unterwegs im Haus Wohldenberg

Ende Februar stand für das Schulorchester Michelsenphonics wieder ein fester Termin im Jahreskalender an: die traditionelle Probenfahrt. Gemeinsam mit Herrn Immer und Herrn Remmert machten sich 43 Schüler*innen sowie fünf weiteren Dozenten auf den Weg ins Haus Wohldenberg, um dort fern vom Unterrichtsalltag mehrere Tage ganz der Musik zu widmen. Der ruhig gelegene Probenort bot erneut ideale Bedingungen, um intensiv zu
arbeiten und als Ensemble weiter zusammenzuwachsen.

Anspruchsvolles Programm und fokussierte Probenarbeit Auf dem musikalischen Programm standen in diesem Jahr gleich drei Werke mit ganz
unterschiedlichem Charakter: die legendäre „Bohemian Rhapsody“ von Queen, „Coldplay in Symphony“ in der Bearbeitung von Bert Appermont sowie „Falcons First Flight“ von E. M. Brito. Schnell zeigte sich, dass diese Stücke nicht nur technisches Können verlangten, sondern auch ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, Ausdruck und Zusammenspiel.

In Register- und Gesamtproben arbeiteten die Dozenten Hannes Dietrich (Posaune/Horn), Robert Dörfer (Trompete), Martin Stier (Saxophon), Ralph Töpsch (Querflöte) und Daniel Steppeler (Euphonium/Tuba) mit großer Präzision an Klang, Balance und musikalischer Gestaltung. Die Probentage waren lang und intensiv, doch die Motivation im Orchester sorgte dafür, dass Erschöpfung kaum eine Rolle spielte.

Gemeinschaft, die über die Proben hinausgeht

Was die Orchesterfahrt jedoch besonders machte, waren nicht nur die musikalischen Fortschritte, sondern auch das Miteinander. Die Abende boten Raum für Gespräche, gemeinsames Musizieren und viel Gelächter. Wie es bei den Michelsenphonics Tradition ist, kamen an allen drei Abenden auch ehemalige Orchestermitglieder zu Besuch. Das Wiedersehen zeigte eindrucksvoll, wie stark die Verbundenheit zum Orchester auch über
die Schulzeit hinaus bleibt.

So wurden diese vier Tage zu weit mehr als einer intensiven Probenphase: Sie stärkten den Zusammenhalt, vertieften Freundschaften und machten einmal mehr deutlich, wofür die Michelsenphonics stehen – für Begeisterung an der Musik und für eine Gemeinschaft, die trägt.