Im Rahmen unseres Semesterthemas „Lebensmittelqualität von Eiern bewerten“ haben wir; die Q1ER, mit Frau Schlegel am 28.08.2026 im Praxisunterricht Eierkuchen sensorisch bewertet. Für die Eierkuchen standen uns Eier aus verschiedenen Haltungsformen der Legehennen zur Verfügung. Dazu gehörten Bio-Eier und Eier aus Freilandhaltung aus dem Discounter, Eier aus Bodenhaltung und regionale Eier aus Freilandhaltung vom Hof Helmke aus Gießen – hier nochmals vielen Dank für die Spende an Familie Helmke. Für die Eierkuchen bekamen wir alle das gleiche Rezept. Nach der Zubereitung haben wir anhand verschiedener Kategorien und Kriterien die Eierkuchen mit unseren Sinnesorganen untersucht: dazu gehörten das Aussehen, der Geruch, die Konsistenz und der Geschmack der Eierkuchen.
Zunächst betrachteten wir das Aussehen der Eierkuchen. Wir achteten auf ihre Farbe, Form und Oberfläche. Anschließend untersuchten wir den Geruch der Eierkuchen. Der Geruchssinn ist für die enorme Vielfalt an Aromen verantwortlich. Millionen von Riechzellen, die in der Nasenhöhle sitzen, reagieren auf flüchtige Duftstoffe.
Anschließend konzentrierten wir uns besonders auf den Geschmack und die Konsistenz der Eierkuchen. Dabei stellten wir fest, ob die Eierkuchen beispielsweise weich, locker oder fest waren und wie intensiv sie schmeckten. Hier lernten wir, dass die Zunge ein hochentwickeltes Sinnesorgan ist, dessen Oberfläche mit Papillen bedeckt ist. Auf denen befinden sich die Geschmacksknospen, welche spezialisierte Sinneszellen enthalten, die chemische Stoffe aus der Nahrung erkennen können.Unsere Eindrücke hielten wir anschließend in einem Bewertungsbogen fest und verglichen die Ergebnisse miteinander.
Durch die sensorische Beurteilung konnten wir lernen, Lebensmittel genauer mit unseren Sinnenorganen wahrzunehmen, Qualitätsunterschiede zu erkennen und unsere Beobachtungen fachgerecht zu beschreiben. So wurde aus dem gemeinsamen Eierkuchenessen gleichzeitig eine interessante und wertvolle Unterrichtserfahrung.
Viktoria Hespelt und Tonia Schwabe
