Vier Sprachen, eine Bühne – erstmalig inklusive Spanisch!
Am 29. Januar verwandelte sich unsere Bühne wieder in ein Zentrum der Sprachenvielfalt. Das Finale des diesjährigen Vorlesewettbewerbs lockte Sprachbegeisterte, neugierige Zuhörer und besonders Nervenstarke an. Schließlich ist es vor Publikum gar nicht so einfach, mal eben einen fremdsprachlichen Text vorzulesen. Insgesamt 13 Finalisten hatten sich mit Mut und Fleiß für diesen besonderen Tag qualifiziert und zeigten ihr beeindruckendes Talent auf der Bühne.
- Spanisch: Linda Kopplin (9.3), Mariella Al Nseir (9.2) und Katharina Lorenz (9.2).
- Englisch: Jaliea Snead (7.1), Aliya Nagler (7.4), Lena Roscheng (7.2) und Rike Schwillo (7.4).
- Französisch: Barbare Rogava (7.1), Aliya Nagler (7.4) und Enna Rosenkranz (7.2).
- Latein: Mattis Kienert (7.3), Jonathan Kuhns (7.2) und Marie Hüsig (7.4).
Ein Meilenstein
¡Hola, Español! Eine Neuerung sorgte in diesem Jahr für frischen Wind: Erstmals nahmen die Spanischkurse des 9. Jahrgangs teil. Dank des Engagements von Frau Schäfer wurde die Premiere ein voller Erfolg. Die Leistungen wurden von einer fachkundigen Jury bewertet, die durch die Kombination aus einer Lehrkraft und 2 Schülerinnen eine wunderbare Balance aus Expertise und schülernaher Perspektive bot. Ein herzlicher Dank geht an die Juryleitungen Frau Schäfer (Spanisch), Frau Hunze (Englisch), Frau Reichelt (Französisch) und Frau Reichenbach (Latein) für ihre Zeit und ihr Engagement.
Ein besonderes Ausrufezeichen setzte Aliya Nagler, die sich in gleich zwei Sprachen für das Finale qualifizieren konnte. Im Fach Englisch gab es zudem eine Besonderheit: Auf Grund einer Krankmeldung (und einer schnellen Genesung) standen vier Finalistinnen auf der Bühne, was am Ende zu zwei verdienten ersten Plätzen für Aliya Nagler und Lena Roscheng führte. Herzliche Gratulation geht auch an die weiteren Gewinner Katharina Lorenz (Spanisch), Enna Rosenkranz (Französisch) und Mattis Kienert (Latein). Neben der Anerkennung des Publikums durften sich alle Teilnehmenden über Lesezeichen freuen; die Sieger nahmen zudem Buchpreise wie „El Principito“ oder den lateinischen Lernkrimi „Felisa et Roma obscura“ mit nach Hause.
„Michelsen kann (noch) mehr!“
Über den Wettbewerb hinaus bewiesen unsere Schüler, wie international unsere Schule wirklich ist. In der Rubrik „Michelsen kann (noch) mehr“ zeigte Barbare Rogava (7.1) eindrucksvoll, dass ihre Sprachbegabung weit über Französisch hinausgeht. Sie las einen Text auf Georgisch, in dem Georgiens Natur, Traditionen, freundliche Menschen und gutes Essen beschrieben werden. Beim Publikum sorgte das Rätselraten darüber, auf welcher Sprache gerade vorgelesen wurde, für Abwechslung. So präsentierte außerdem Emma Hasan (6.1) einen Ausschnitt aus Rotkäppchen auf Arabisch, während Natalia Falewicz (7.3) uns mit einem Text auf Polnisch unterhielt. Tarik Karatas (7.2) nahm das Publikum auf Türkisch mit in die Welt des Kleinen Prinzen (Küçük Prens), und Savennah Gunko (9.4) stellte auf Russisch die Geschichte des Jungen Filipok vor.
Ein Team-Erfolg
Ein Event dieser Größe lebt von den Menschen im Hintergrund. Zwischen Macarena-Einlagen und dem Rhythmus von Álvaro Soler, Gims oder Billie Eilish sorgten viele helfende Hände für den reibungslosen Ablauf.
Ein riesiges Dankeschön gilt allen Beteiligten für die großartige Unterstützung: Den Lehrkräften, die den klasseninternen Vorentscheid durchführten, den Jurymitgliedern mit ihrer fachkundigen Expertise, den Licht- und Tontechnikern Ben Attin (8.2) und Rouven Eichhof (7.4) für den perfekten Rahmen und – last but not least – Dirk Jörns und Manuela Höfert für ihre tatkräftige Unterstützung.
Voller Stolz auf unsere Sprachtalente freuen wir uns schon jetzt auf den nächsten Wettbewerb, bei dem uns die neuen siebten und neunten Klassen mit ihren Vorlesekünsten begeistern werden.

