Am Mittwoch, den 4. März, besuchte unsere Klasse 9.3 zusammen mit der Klasse 9.4 den Landtag in Hannover. Dort konnten wir einen Einblick in die Arbeit der Politikerinnen und Politiker bekommen.
Zuerst gingen wir in den großen Plenarsaal. Dort diskutierten die Abgeordneten über verschiedene politische Themen. Die Politiker gingen nacheinander nach vorne ans Rednerpult und hielten ihre Reden. Dabei wurde auch Kritik an einer Ministerin geäußert. Vertreter verschiedener Parteien, zum Beispiel von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen, beteiligten sich an der Diskussion. Es fiel auf, dass der Ton teilweise recht kritisch war und es auch Konflikte zwischen den Parteien gab. In den letzten Jahren hat sich die Arbeit im Landtag auch verändert, unter anderem durch den Einzug der AfD als rechtsextrem eingestufte Partei. Dadurch kommt es häufiger zu Konflikten und der Umgangston ist teilweise rauer geworden. Die anderen Parteien grenzen sich deutlich von der AfD ab. So schließt die AfD sich von manchen Veranstaltungen aus und es gibt weniger Austausch zwischen ihr und den anderen Fraktionen. Nach der Sitzung hatten wir die Möglichkeit, mit drei Abgeordneten zu sprechen. Sie beantworteten unsere Fragen zu ihrem Privatleben, ihrem früheren Beruf und ihrem Alltag als Politiker. Dabei erfuhren wir, dass viele Politiker vor ihrer politischen Karriere andere Berufe hatten. Außerdem erklärten sie, wie ihr Arbeitsalltag aussieht und dass sie an vielen Sitzungen, Versammlungen und Besprechungen teilnehmen müssen. Die Abgeordneten erzählten uns auch, dass der Altersdurchschnitt im Landtag ungefähr bei Ende 40 liegt. Die jüngste Abgeordnete ist 23 Jahre alt, während der älteste 67 Jahre alt ist.
Insgesamt war der Besuch im Landtag sehr interessant. Wir konnten sehen, wie politische Diskussionen ablaufen und wie Abgeordnete arbeiten. Besonders spannend war es, selbst Fragen stellen zu können und mehr über den Alltag der Politiker zu erfahren.
Von Linda Kopplin
